mardi 29 janvier 2013


Der Präsident des Rates führt Gespräche mit der Präsidentin der Kommission für auswärtige
Beziehungen des kolumbischen Senats
Der Präsident des Rates, Herr Khalihenna Ould Errachid, empfing am Dienstagmorgen eine kolumbische Delegation, an derer Spitze die Präsidentin der Kommission für auswärtige Beziehungen des kolumbischen Senats, Frau Myriam Alicia PAREDES, die dem Königreich Marokko einen Arbeitsbesuch vom laufenden 22. bis zum 31. Januar abstattet.

Die Gespräche zwischen Herrn Khalihenna Ould Errachid und Frau Paredes betrafen die letzten Entwicklungen der Frage der marokkanischen Sahara und die Notwendigkeit, eine rasche und definitive Lösung zu finden, die im Stande ist, die Gefahren der Stabilität und der Unsicherheit der Völker der Region und ihrer Souveränität im Keim zu ersticken, und dies im Lichte der Krise Malis und der gefährlichen Entwicklung der Aktivitäten der terroristischen und separatistischen Bewegungen, die die Zukunft der Region der Sahara und des Sahels bedrohen.

Das Treffen war eine Gelegenheit für die kolumbische Delegation, um die Unterstützung Kolumbiens gegenüber den Bemühungen Marokkos zur Lösung des Sahara-Konflikts unter der Ägide der Vereinten Nationen und gegenüber seiner Position und seiner territorialen Integrität zu äußern.

Die Präsidentin der Kommission für auswärtige Beziehungen im kolumbischen Senat begleitete der Senator Carlos Fernando Motoa Solarte, der stellvertretende Präsident der Kommission für auswärtige Beziehungen, Herr Diego Alejandro Gonzalez, der Generalsekretär der Kommission für auswärtige Beziehungen, der Senator Carlos Emiro Barriga und Herr Danilsoa Gueva Villabon.

Diesen Gesprächen wohnten seitens des CORCAS, Dr. Maoulelainin Ben Khalihenna Maoulelainin, der Generalsekretär des Rates und Herr Moulay Ahmed Mghizlate, Mitglied des CORCAS, bei.           

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mercredi 2 janvier 2013


Die Infiltrierung der Lager von Tinduf durch AQIM, „eine unverzügliche Bedrohung“ für die Sicherheit des Maghreb und des Sahels

Die Infiltrierung großen Maßstabs der Lager von Tinduf, im Südwesten Algeriens, durch AQIM, konstituiert „eine unverzügliche Bedrohung“ für die Sicherheit der Länder des Maghreb und des Sahels, in einem regionalen Kontext, der durch die Allianz zwischen den militärisch trainierten Separatisten und den extremistischen Militanten, markiert ist, aus pragmatischen Erwägungen, um ihre Ziele zu erreichen, wie dies die Situation im Norden Malis beweist.

„Es existieren Beweise der Infiltrierung der Lager von Tinduf durch AQIM und der verifizierten Informationen der Ankunft im Norden Malis Dutzender Mitglieder der Polisario, um den terroristischen Gruppen zu helfen, die in diesem Land des Sahels grassieren“, unterstreicht das Center for Naval Analyses (in Alexandria in Virginia basiert) in seinem Bericht des Monats Dezember, betitelt: „die sicherheitlichen Herausforderungen in Libyen und in der Region des Sahels".

Die Verschlechterung der sicherheitlichen Situation in der Region des Sahels geht mit der Verschlechterung der humanitären und sozial-wirtschaftlichen Situation in den Lagern von Tinduf, „insbesondere bei den Jugendlichen“, einher, einer Situation, notiert der Bericht, „die die Führung der Polisario diskreditiert, die Gegenstand „eines zunehmenden Misstrauens“ seitens der Bevölkerung von Tinduf geworden ist.

Unruhig gegenüber den täglichen Leiden der gegen ihren Willen in den Lagern von Tinduf sequestrierten Bevölkerung, erheben sich zahlreiche Stimmen in Washington, um „das Zumachen“ der Lager zu verlangen, „die den Heim der antiterroristischen Bekämpfung in einem geographischen Raum geworden sind, der sich vom Maghreb bis zur Region des Sahels erstreckt ".

„Die Lager von Tinduf sind, unter der Beherrschung der Milizen der Polisario, einen fruchtbaren Heim für die Rekrutierer der terroristischen Netze, für die Händler aller Art und für die verbrecherischen banden, geworden, daher sollten sie zugemacht werden“, notiert in dieselbe Richtung ein Bericht betitelt: „Terrorismus in Nordafrika, vom Westen bis zur Zentrale: vom 11. September bis zum arabischen Frühling“, der für den Jahrgang 2012 vom Internationalen Zentrum für Studien bezüglich des Terrorismus des  Potomac Institute veröffentlicht wurde.

Für den Autor dieses Berichts, Yonah Alexander, sollte die Bedrohung der AQIM die internationale Gemeinschaft dazu anhalten, „an die Spitze ihrer Prioritäten eine permanente Delokalisierung der Bevölkerung dieser Lager entsprechend der Protokolle und der internationalen pertinenten Konventionen zu setzen".

Der Bericht, der im Rahmen einer Konferenz im National Press Club der US-Hauptstadt unter dem Thema: „die internationale Zusammenarbeit für die antiterroristische Bekämpfung“ präsentiert wurde, akzentuiert die Notwendigkeit, eine definitive Beilegung für die Sahara-Frage zu finden, die „eine Behinderung für die Sicherheit der Region konstituiert und eine echte wirtschaftliche Kooperation im Maghreb und im Sahel obstruiert".

Herr Alexander vertraute in diesem Rahmen an, im Rahmen seines Besuchs in Dakhla die Opportunitäten festgestellt zu haben, die den Personen angeboten sind, denen es gelungen ist, sich aus den Lagern von Tinduf auszuziehen, um produktive Bürger zu werden und davon ausgehend vom Aufschwung und vom Fortschritt der südlichen Provinzen zu profitieren. „Es handelt sich hiermit um einen menschlichen unveräußerlichen und unbestreitbaren Recht“, hat er darauf bestanden.

Im Jahrgang 2011, fährt das Dokument fort, haben Berichte und eine Serie von Festnahmen die Existenz von Verbindungen zwischen AQIM und den südamerikanischen Kartellen im Rahmen von Operationen des Handels mit Drogen nach Europa via die Region des Sahels, mit Komplizenschaft der Mitglieder der Polisario, bestätigt.

Der Bericht behauptet darüber hinaus, dass der Sahara-Konflikt „eine Öffnung für die Expansion der Aktivitäten der AQIM in der Region fördert, die einen fruchtbaren Heim für diese terroristische Gruppe geworden ist, wie davon beweist die Entführung im Herzen von Tinduf von 3 humanitären westlichen Helfern, die nach zahlreichen Monaten der Entführung auf freien Fuß gesetzt wurden, mittels eines Lösegelds von Tausend Millionen Euros, die die Kassen der AQIM verstärkt haben, die auf der Liste der internationalen terroristischen Organisationen fungiert.

Die Konsequenzen auf die Stabilität und auf die Sicherheit im Maghreb und im Sahel einer Konjunktion der Interessen zwischen AQIM und der Polisario sind unermessbar. AQIM und die terroristischen Gruppen in der Sahelregion setzen sich unaufhörlich für die Konsolidierung ihrer Netze mit den Drogenhändlern in den Lagern von Tinduf ein, die sie großen Maßstabs infiltriert haben, in dem sie eine frustrierte und hoffnungslose Jugend rekrutieren.

Nach dem sie dasselbe festgestellt hat, lenkt eine Studie der amerikanischen Denkfabrik, Carnegie Endowment, die Aufmerksamkeit auf die Intensivierung der verbrecherischen Aktivitäten und der sozialen Spannungen in den Lagern von Tinduf, die de facto eine andere Bedrohung für die Stabilität und für die Sicherheit in Nordafrika und in der gesamten Region des Sahels konstituieren.

In dem es unterstreicht, dass AQIM und die differenten Netze des Drogenhandels sich durch die regionalen Rivalitäten ernähren, ruft dieses Forschungszentrum zu einer Beilegung des Sahara-Konflikts auf, in dem es die Parteien dazu auffordert, ein Arrangement zu verhandeln, das die Gegenwart und die Zukunft akzentuiert, anstatt in den ideologischen Karkanen des kalten Krieges eingefangen zu bleiben.

Und in diesem Kontext zu unterstreichen, dass der marokkanische Autonomie-Plan eine solide Verhandlungsbasis für die Beilegung dieses regionalen langandauernden Konflikts konstituiert.

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mardi 13 novembre 2012

Europäischer Abgeordneter: die Beilegung der Sahara-Frage wird eine bessere Stabilität in der Sahelzone garantieren



Der französische sozialistische Abgeordnete im Europäischen Parlament, Gilles Pargneaux, versicherte am Montag in Brüssel, dass die Beilegung der Sahara-Frage eine bessere Stabilität in der Sahelzone garantieren wird.

Herr Pargneaux sagte in einer Presseerklärung am Rande der Versammlung des Austausches der Ansichtspunkte zwischen dem Präsidenten des marokkanischen Parlaments, Herrn Karim Ghellab und den Mitgliedern der Kommission für Auswärtiges im Europäischen Parlament, dass „es eine Lösung für die Sahara-Frage geben sollte, um die Sicherheit in einer besseren Weise in der Zone des Sahel und der Sahara zu verstärken“.

Herr Pargneaux, der auch Mitglied der Freundschaftsgruppe Marokko-Europa im Europäischen Parlament ist, hob in dieser Hinsicht hervor, dass es wichtig ist, eine politische Lösung für diesen Konflikt unter der Ägide der Vereinten Nationen zu finden.

Er riet der Europäischen Union dazu zu, Marokko gegenüber Beistand in der Entwicklung des demokratischen Prozesses zu leisten, auf die Wichtigkeit bestehend, die Kontakte zu intensivieren, damit der fortgeschrittene Status zusätzliche Bereiche der wirtschaftlichen Entwicklung finden kann.

Herr Pargneaux sagte andererseits, dass der Arbeitsbesuch des Herrn Ghellab im Europäischen Parlament zu einem sehr wichtigen Zeitpunkt stattfindet und eine Gelegenheit darstellt, um die wichtigen Dossiers zu erörtern, insbesondere in Bezug auf die Verhandlungen zur Unterzeichnung eines neuen Protokolls zwischen dem Königreich Marokko und der Europäischen Union und zur Verfestigung der politischen Beziehungen zwischen dem marokkanischen und dem Europäischen Parlament.

Der Besuch des Herrn Ghellab in Brüssel findet auch nach den Versammlungen und den Gesprächen im vorgängigen Juni mit den differenten Fraktionen des Europäischen Parlaments statt, die sich insbesondere auf die Entwicklung der bilateralen Beziehungen konzentrierten.

Der Präsident des marokkanischen Parlaments sagte, dass dieser Besuch in den Rahmen der Bemühungen des marokkanischen Parlaments fällt, dauerhafte Beziehungen herzustellen und die Basen einer dauerhaften berufsmäßigen Zusammenarbeit mit dem Parlament der Europäischen Union anzulegen.

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jeudi 6 septembre 2012

In einem unausgewogenen und parteilichen Bericht, der von sich gibt, „provisorisch“ zu sein



Die Stiftung Kennedy vermeidet völlig die Verletzung der Menschenrechte in den Lagern von Tinduf und bezichtigt dessen Marokko

Als Marokko den Besuch „des Zentrums Robert Kennedy für Gerechtigkeit und für Menschenrechte“ in den südlichen Provinzen in seiner Auskundschaftstournee der Situation der Menschenrechte, die es auch in die Lager von Tinduf führt, genehmigte, war es ihm bewusst, dass es sich um einen Besuch handelte, dessen Ziel der Unparteilichkeit, der Präzision und der Ausgewogenheit entbehrte. Dennoch nahm es an, seine Türen diesem Zentrum wie allen internationalen Organisationen zu öffnen, die auf der Suche nach einer Lösung für den artifiziellen Konflikt um die marokkanische Sahara sind. Denn, Marokko hat Nichts zu verbergen, im Gegenteil, mit internationaler Anerkennung ist es ein Vorbildland in Afrika und in der arabischen Welt in Bezug auf die politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Reformen.

Die amerikanische Delegation zögerte nicht damit, ihre vorgefasste Position und die Widersprüchlichkeit mit den Prinzipien der Unparteilichkeit und der Objektivität zu entlarven, als sie nach dem Besuch in der Periode zwischen 24.-31. vergangenen Augusts einen parteilichen Bericht über die Realität in der Sahara-Frage veröffentlichte, der den Separatismus unterstützte und der vorläufige Bemerkungen und Bezichtigungen in Bezug auf Verletzung der Menschenrechte und auf Einschränkung der Bewegungsfreiheit unter Anderem vorrätig machte, was die marokkanische Regierung dazu veranlasste, am Dienstag die Schnelligkeit der Veröffentlichung des Berichts und der Beschilderung der Lage der Menschenrechte in den südlichen Provinzen und in den Lagern von Tinduf zu verzeichnen.

Die Unausgewogenheit und die vorgefassten Meinungen kamen in dem ersten Bericht des amerikanischen Zentrums, aus 11 Seiten bestehend, zum Vorschein. Es ist genügsam, dass 8 Seiten und eine ½ Seite dem Besuch in der Region der marokkanischen Sahara gewidmet wurden, während 2 Seiten und eine ½ Seite die Lager von Tinduf behandelten. Darüber hinaus, die etwaigen Bezichtigungen, die dem Bericht entsprangen, basierten sich auf unrichtige Daten, wie die wiederholten Ausdrücke „den Zeugenaussagen zufolge“ und „Daten entgegennehmen“. Das gefährlichere ist, dass das Zentrum darauf unwiderlegbare Schlussfolgerungen in einem Bericht baute, den es als „provisorisch“ qualifizierte und wandte sich der marokkanischen Regierung mit Kritik, Ratschlägen und Aufforderungen zu, die nicht gegenüber seiner rechtlichen Eigenschaft und seiner Auskundschaftstournee anpassend sind.

Und im Gegensatz zu dieser Position gegenüber Marokko, fasste der Bericht seine Bemerkungen bezüglich des Besuchs in den Lagern von Tinduf in weniger als 3 Seiten zusammen, mit Ausführlichkeit und Bewunderung über das kluge Organisationsniveau des Lebens der Bewohner der Lager und über die Bewegungsfreiheit des Individuums sprechend und die Leiden der festgehaltenen Saharaouis seit mehr als 30 Jahren in schwierigen Lebensbedingungen wie der glitzernden Hitze, der Arbeitslosigkeit der Gebildeten, dem Analphabetismus der Frauen und dem Bedürfnis nach größerer internationaler humanitärer Hilfe resümierend.

Und was die Menschenrechte anbetrifft, sah das Zentrum die Existenz von Gegnern, Dissidierenden und von Tausend von Fliehenden nach Marokko innerhalb der Lager hinweg und schränkte die Verletzungen der Saharaouis in die Vergangenheitsperiode zum Zeitpunkt des Krieges und der Familienzertrennung zwischen den Bewohnern der Lager und der Sahara-Region ein.

Man könnte es wundernehmen, dass dieser „provisorische“ Bericht völlig dessen sicher war, dass die Lager von Tinduf sich des Respekts der Menschenrechte erfreuen. Er verzeichnete nicht mal eine Verletzung!

Es wäre von großer Einfältigkeit, diese Schlussfolgerungen ernst zu nehmen, die behauptet haben, dass die Bewohner der Lager ein organisiertes und stabiles Leben führen und dass sie nur mehr humanitäre Hilfe nötig haben, unter der eisernen Hand Algeriens und der Polisario, die danach streben, eine Lösung für die Verletzung der Menschenrechte in Marokko in der Vergangenheit und in der Gegenwart zu finden!

Auf Grund all dessen, erübrigt sich, auf die Veröffentlichung eines gerechten und ausgewogenen Berichts seitens dieses Zentrums zu warten, das bereits einen nichtpromarokkanischen Bericht veröffentlichte und das für dessen blinde Unterstützung gegenüber der separatistischen Bewegung der Polisario bekannt ist, die die Leiden der Bewohner der Lager von Tinduf instrumentalisiert, um ihre nicht legitime Existenz zu sichern, zur gleichen Zeit, wo Marokko eine demokratische und ehrgeizige Alternative unterbreitet hat, nämlich die weiträumige Autonomie unter marokkanischer Souveränität, um aus der Situation des Nichtkrieges und des Nichtfriedens herauskommen zu können.

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vendredi 23 mars 2012

Die Republik São Tomé und Príncipe bekräftigt ihre Unterstützung gegenüber der Marokkanität der Sahara


Der Regierungschef von São Tomé und Príncipe, Patrice Emery Trovoada, bekräftigte am Dienstag in Rabat, die Unterstützung seines Landes gegenüber der Marokkanität der Sahara.

In einer Presse-Erklärung nach seinem Gespräch mit dem marokkanischen Regierungschef, Abdelilah Benkirane, sagte Trovoada, dass die Republik São Tomé und Príncipe immer die Marokkanität der Sahara verteidigt hat und den Wunsch hegt, dass dieses Problem behoben wird, "weil Afrika Zwietracht zu vermeiden und andere Probleme anzugehen hat. "

Trovoada hat die afrikanischen Länder, die noch nicht Stellung zugunsten der territorialen Integrität Marokkos bezogen haben, dazu aufgefordert, "die territoriale Integrität des Königreichs anzuerkennen".

Seine Gespräche mit Benkirane als "sehr wichtig" beschreibend, sagte Trovoada, dass sie eine Gelegenheit waren, die Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu erkunden, mit dem Wunsch, die bilateralen Beziehungen weiterhin zu verstärken.

Der Regierungschef von São Tomé und Príncipe, auf einem Arbeitsbesuch in Marokko, hatte früher mit den Präsidenten der Abgeordnetenkammer und dem Präsidenten der Rätekammer Gespräche geführt.

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mardi 10 janvier 2012

Absprachen zwischen AQIM und Polisario ist Teil eines Netzwerks, das die Stabilität von Afrika bedroht (Atlantic Council)





Absprachen zwischen Polisario und der Terrorgruppe Al Qaida im islamischen Maghreb (AQIM), kehrten ins Rampenlicht nach der Entführung westlicher Staatsangehöriger in Tinduf und ist Teil eines extremistischen Netzwerks, das die Stabilität des Maghreb, der Sahel und Afrikas als Ganzes bedroht, warnt eine Studie des US-Think-Tank, Atlantic Council.

"Die Franchise von Al-Qaida im Maghreb hat ihre Beziehungen mit der Polisario-Front, eine Näherung, die die Entführung, im Oktober letzten Jahres, zweier spanischer Mitarbeiter einer Hilfsorganisation und eines weiteren Italienischen, zudem im Herzen von Tinduf, gezeigt hat", sagte Peter Pham, Autor der Studie mit dem Titel "die extremistische Gefahr bedroht den Wachstum in Afrika."

Diese offengeäußerten Absprachen, stellte er fest, "sind wirklich keine Überraschung" für den Beobachter und sind für "die Jugend in den Lagern von Tinduf, die ein Leben ohne Hoffnung führen, ein fruchtbarer Boden für Vermittler der AQIM, auf der Suche von Waffen zur Unterstützung ihrer terroristischen und kriminellen Aktivitäten."

Weiter südlich auf dem afrikanischen Kontinent, „ist die terroristische Gruppe Boko Haram beinahe daran, die größte Gefahr für die Sicherheit von Nigeria und der Sub-Region zu werden", warnt Peter Pham und fügte hinzu, im November letzten Jahres vor dem Ausschuss des Unterhauses des amerikanischen Kongresses, dass diese Gruppe "weit von der Repression und von der Dezimierung seit 2009 ist und dass sie dank einer radikalen Transformation wiederhergestellt wurde".

Boko Haram "hat ihre operativen Fähigkeiten dank der Autobomben im Hauptquartier der nigerianischen Polizei und der UNO in Abuja, im August letzten Jahres, gezielt und verfeinert demonstriert", sagte er und wies darauf hin, dass die Gruppe „Shabab“ in Somalia ergänzend „eine erhebliche Bedrohung für die Interessen der Vereinigten Staaten darstellt“.

Obwohl der Internationale Währungsfonds (IWF) von einem Wachstum bis zu 6% in Afrika, auch im Jahr 2012, spricht, bleibt die Tatsache, dass sich die zunehmenden Aktivitäten der terroristischen Gruppen negativ auf das Vertrauen der ausländischen Investoren auswirken könnten, die beginnen das Potenzial des schwarzen Kontinents zu erkennen.

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mercredi 22 juin 2011

HILALE: Algerien verletzt alle Parameter des internationalen Schutzes in den Lagern von Tinduf



Algerien verletzt alle Parameter des internationalen Schutzes in den Lagern von Tinduf, sagte am Dienstag, der Botschafter und ständige Vertreter Marokkos zu den Vereinten Nationen in Genf, Herr Omar HILALE, auf der 51. Sitzung des ständigen Ausschusses des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR).

In seiner Rede anlässlich der Debatte über den internationalen Schutz berichtete Omar HILALE zuerst, dass Marokko die Vision des UNHCR über die Relevanz des Rechtssystems und über den internationalen Schutz teilt, einschließlich der Konvention 1951 über Flüchtlinge und der Konvention 1961 über die Staatenlosigkeit, die das primäre Mandat des UNHCR sind.

Er sagte in diesem Zusammenhang, dass das Königreich den Wert und den Umfang der Verpflichtungen internationalen Flüchtlingsschutzes respektiert und die Standard-Parameter, die jedem System des Schutzes inhärent sind, einhält, weit entfernt jeglicher Politisierung und Manipulation ihrer prekären humanitären Situation.

Dies gilt vor allem für die seit langem bestehenden Situationen, wie z. B. in den Lagern von Tinduf, in denen die Praktiken der Unterwerfung, der Diskriminierung und der Entrechtung als bagatellisierende Regeln bestehen, zur alleinigen Befriedigung des Landes Algerien, absurd in seinem Streben nach chimärischen Ambitionen in Nordafrika, beklagte der marokkanische Diplomat.

Er hat in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass Marokko zwar die umfassende Erinnerung an die verschiedenen Dimensionen des internationalen Schutzes begrüßt, aber fragt sich weiter, ob Algerien mit diesen Markern den internationalen Schutz erfülle.

Und der marokkanische Botschafter wirft in dieser Hinsicht die Fragen auf: erfüllt Algerien die Sicherheitseinstellungen für die Bevölkerung in den Lagern von Tinduf? hält es seine Verpflichtungen zugunsten dieser Bevölkerungsgruppe ein? ermöglicht es das Prinzip der Nicht-Zurückweisung? respektiert es ihre Freiheit und gewährleistet es ihre grundlegenden Menschenrechte auf Freizügigkeits-, Ausdrucks-, Meinungs-und Versammlungsfreiheit? schützt es die Menschen in diesen Lagern gegen die Diskriminierung, die Unterwürfigkeit und die tägliche Verletzung ihrer Menschenwürde? respektiert es ihr Recht auf Familienzusammenführung? ermöglicht es ihnen eine freiwillige Rückführung in ihr Heimatland, Marokko, oder die Integration in der algerischen Gesellschaft oder die Neuansiedlung in Drittstaaten?

Die Antwort auf all diese Fragen ist natürlich ein klares NEIN, so dass es schwer fällt, über ein grundlegendes System des Schutzes für diese Menschen in diesen Lagern und über einen Nichtrücktritt Algeriens von seinen Verpflichtungen zu sprechen.

HILALE stellte, auf der anderen Seite, fest, dass dieses Treffen nach einem Monat nach der Annahme durch den Sicherheitsrat der UNO-Resolution 1979 über die marokkanische Sahara kommt, mit der Aufforderung an UNHCR "weiterhin" der Bevölkerung der Lager von Tinduf Schutz zu gewähren.

Der marokkanische Diplomat machte auch eine dreifache Reaktion darauf, nämlich, dass Algerien seit über 35 Jahren es ablehne, UNHCR wiederholt zu einer zuverlässigen Aufzeichnung der Menschen in diesen Lagern, im Rahmen seines Mandats, zuzulassen.

Er fügte hinzu, dass Algerien die Empfehlungen in den letzten zwei Berichten des Generalsekretärs des UNO-Sicherheitsrates über die Sahara, von 2010 und 2011, die diese Volkszählung enthalten, ignoriert und weiterhin alle Parameter des internationalen Schutzes in den Lagern von Tinduf verletzt.

Marokko, sagte er in diesem Zusammenhang, hofft zu sehr, dass nun der Generalsekretär und der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die marokkanischen Anstrengungen unterstützen, zur Transzendierung der schweren algerischen Verletzung des Systems des internationalen Schutzes.

Marokko, sagte er, macht weiterhin aufmerksam auf die UNHCR-Bemühungen, diese Menschen zu registrieren und wünscht, dass das Exekutivkomitee bei seiner nächsten Sitzung die Ergebnisse seiner Gespräche mit Algerien über dieses Thema informiert hält.

Der Schutz der Menschenwürde und der Menschenrechte von Flüchtlingen ist das Herzstück des Systems des internationalen Schutzes. Allerdings sind die Lager von Tinduf ein "Scheitern in der Geschichte" und ein Beispiel für die Ableugnung der Würde und der Rechte. Sie sind das ultimative Beispiel für den Rücktritt des Gastlandes, Algerien, das sich seiner Verantwortung im Schutz von Flüchtlingen entziehen wollte, sagte Omar HILALE.

Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Jahresberichte von Amnesty International, Human Rights Watch (HRW), der Internationalen Föderation für Menschenrechte (FIDH), des US-Komitees für Flüchtlinge, des Hudson Institute und Anderen, die einstimmig die systematischen Verletzungen der Menschenrechte und der Grundfreiheiten in den Lagern von Tinduf verurteilen und verurteilt haben.

Der marokkanische Botschafter hat auch darauf hingewiesen, dass das Beispiel, das am besten das Scheitern Algeriens zeigt, ist der Fall des saharawischen Aktivisten Mustapha Salma Ould Sidi Mouloud, der verhaftet, gefoltert und ins Exil geschickt wurde und dem verboten wurde, sich seiner Familie anzuschließen, aus dem einfachen "Verbrechen", dass er öffentlich seine Unterstützung für das Projekt der Autonomie in der Sahara-Region zum Ausdruck gebracht hat.

Für Omar HILALE, zeigt der Fall von Mustapha Salma Ould Sidi Mouloud den chronischen Mangel an Menschenrechten dieser Population, deren Schutz Algerien in diesen Lagern sicherzustellen hat. Seine humanitäre Krise interpelliert nicht nur Algerien, aber auch die internationale Gemeinschaft, sagte er abschließend.


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