mercredi 26 novembre 2014

Die Unterstützung der Länder des CCG gegenüber der Frage der marokkanischen Sahara, ein der Fundamente der strategischen Partnerschaft Marokko-CCG (Mezouar)


Die Unterstützung der Länder des Golfkooperationsrates (CCG) gegenüber der Frage der marokkanischen Sahara konstituiert einen der wichtigsten Fundamente der Verankerung der strategischen Partnerschaft zwischen dem Königreich Marokko und den Staaten des CCG, versicherte am Dienstag in Doha der Minister für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, Salaheddine Mezouar.
„Die Konkordenz der politischen Positionen Marokkos und der Staaten des CCG betreffs der regionalen und internationalen Fragen, neben der Unterstützung der Golfländer gegenüber den nationalen Fragen Marokkos, an ihrer Spitze der Verteidigung seiner südlichen Provinzen, und angesichts der anhaltenden und effektiven Solidarität des Königreichs gegenüber seinen Brüdern im Golf und seine kontinuierliche Interaktion mit ihren vitalen Fragen, konstituieren für uns alle soliden Fundamente, um die Bemühungen fortzusetzen, mit dem Ziel, unsere strategische Partnerschaft zu konsolidieren und mehr Interesse der Zusammenarbeit in allen prioritären Bereichen der beiden Parteien zu schenken“, sagte der Minister in der Öffnung der 4. Ministeriellen Versammlung der Länder des CCG, Jordaniens und Marokkos.
Herr Mezouar fügte in diesem Rahmen hinzu, dass Marokko seiner arabischen Verwurzelung treu bleiben wird und dass es der territorialen Einheit der Golfländer, ihrer Sicherheit und ihrer Stabilität verbunden ist.
Marokko, wie es immer in seinen bilateralen Beziehungen mit den Golfstaaten gewesen war, reagiert mit Entschlossenheit und Verantwortung jedes Mal, wenn es eine Schwierigkeit, eine Bedrohung oder eine terroristische Gefahr gibt, und dies dank eines proaktiven Vorgehens, in Übereinstimmung mit dem Recht auf die legitime Verteidigung, auf die Beibehaltung der Errungenschaften, auf die Verteidigung der geteilten religiösen, spirituellen und kulturellen Prinzipien, und auf die Garantie der adäquaten Bedingungen der Realisation der Entwicklung, die im Stande ist, dem Chaos und dem Extremismus im Wege zu stehen, fügte er hinzu.
Herr Mezouar stellte auch fest, dass CCG, wie es seine Majestät der König Mohammed VI in seiner Rede im 25. Arabischen Gipfel im vergangenen 25. März in Kuwait  unterstrichen hat, „ein gelungenes Modell der regionalen Integration im Prozess der arabischen Integration ist, denn regionale harmonische und integrierte Gruppierungen in der arabischen Familie sind im Stande, die Fundamente des arabischen Hauses zu konsolidieren und mehr Solidarität und Effizienz seinem System zu verleihen".
Und der Minister präzisiert, dass Marokko nur die Bemühungen des Dieners der heiligen Orte, des Königs  Abdallah Bin Abdelaziz, und des Emirs Kuwaits Scheikh Sabah Al-Ahmad Al-Jaber Al-Sabah, loben kann, die die Organisation der Zusammenarbeit der Golfländer konsolidiert haben und davon ausgehend die arabische Solidarität.
Er hat darüber hinaus die Hoffnung gehegt, zu sehen, wie die Beziehungen zwischen Marokko und CCG den Erwartungen der beiden Parteien Folge leisten.
Bei der Öffnung dieser Versammlung hat der Minister Katars für auswärtige Angelegenheiten, Khalid Al-Attiyah, im Namen der Staaten des CCG seinen Beileid und sein Mitgefühl gegenüber Marokko infolge der Menschenlebensverluste infolge schlechten Wetters in Guelmime und in anderen Regionen des marokkanischen Südens geäußert.
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mercredi 12 novembre 2014

Projizierung in Buenos Aires des Films „Frontieras“ von Farida Belyazid


Der Film „Frontieras“ der marokkanischen Regisseurin Farida Belyazid, der der Frage der marokkanischen Sahara gewidmet ist, wurde am Samstagabend in Buenos Aires im Rahmen der Woche des marokkanischen Kinos projiziert, die in der argentinischen Hauptstadt vom 03. Bis zum 08. November organisiert wurde.
Der 110minutigee Spielfilm Frontieras lädt die Kinogänger dazu ein, die Regionen und die Städten der marokkanischen Sahara zu überfliegen. Das Szenario des Films, der die Techniken des Dokumentarfilms und der Fiktion in Verbindung bringt, basiert sich auf die Figur von Maite, eine junge spanische Regisseurin (von Romina Sanchez interpretiert), die eine Reise macht, um die Frage der marokkanischen Sahara zu erkunden.
Durch verfälschte Thesen der Gegner der territorialen Integrität des Königreichs getäuscht, wird Maite der Unrichtigkeit ihrer falschen Auffassungen bewusst und entdeckt die Wahrheit der marokkanischen Sahara, nach dem sie mit den sahraouischen Bewohnern verkehrt hat und mit eigenen Augen ihre Verbundenheit mit dem Mutterland festgestellt hat sowie nach dem sie sich mit den Historikern, den Lehrern, den Anthropologen, den politischen Aktivisten, den Verantwortlichen der Nichtregierungsorganisationen, den Militanten der Zivilgesellschaft und den einfachen Bürgern unterhalten hat.
Der Film hebt auch die Kultur der marokkanischen Sahara über ihre Musik, ihren Tanz (El Guedra), ihre Lyrik, ihre Gastronomie, die Sitten und die Gebräuche ihrer Bewohner, ihre Feste und ihre Souks (Moussem de Tan Tan) hervor, daneben entlarvt er reizvolle außergewöhnliche Landschaften und antike historische Monumente der Städte Laâyoune, Dakhla, Smara, Tan Tan und Tarfaya, davon das Museum Maâ El Aïnine und Gegenstände, die dem französischen Piloten und Schriftsteller Antoine de Saint Exupéry gehört haben.
Auf die Projizierung des Films, der argentinische Kinogänger beigewohnt haben, folgte eine Debatte, wo der Botschafter Marokkos in Buenos Aires, Fouad Yazourh, versichert hat, dass Frontieras eine Erwiderung auf die Manöver der Gegner der territorialen Integrität des Königreichs ist, die darauf abzielen, die öffentliche Meinung bezüglich der Frage der marokkanischen Sahara in die Irre zu führen, und dies über die Verfälschung der Geschichte und über den Rückgriff auf die lügnerische Propaganda diesbezüglich. Herr Yazourh informierte auch das Publikum über die Realität des artifiziellen Konflikts der marokkanischen Sahara und über die Bemühungen des Königreichs, eine friedliche Lösung für diese Frage zu finden.
Das Problem um die marokkanische Sahara wurde im Kontext des kalten Krieges von den Gegnern des Königreichs kreiert, in der Absicht, ihm im Wege zu stehen, seine territoriale Integrität zu vollenden, versicherte Herr Yazourh, hinzufügend, dass die separatistischen Thesen zum Scheitern dank der Verbundenheit der Population der südlichen Provinzen gegenüber ihrer Marokkanität und dank ihrer konstanten Mobilisierung für die Verteidigung der territorialen Integrität ihres Landes verurteilt sind.
Er hat in diesem Sinne an die Bemühungen Marokkos erinnert, um eine politische Lösung für diesen Konflikt dank der Autonomieinitiative für die südlichen Provinzen zu finden, die das Königreich 2007 vorgeschlagen hat. Die marokkanische Initiative, die den Vereinten Nationen unterbreitet wurde und die auf der Basis „einer partizipativen und inklusiven Herangehensweise aller Sensibilitäten“ der südlichen Provinzen ausgearbeitet wurde, bietet den Bewohnern dieser Region die Möglichkeit an, selbst ihre eigenen Angelegenheiten im Rahmen der marokkanischen Souveränität zu verwalten und dies „in einem demokratischen und transparenten Rahmen“, betonte Herr Yazourh.
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vendredi 24 octobre 2014

Die Provinz Valencia verurteilt die Sequestrierung der jungen Sahraouie in Tindouf und appelliert die spanischen Behörden dazu, sich für ihre Freilassung einzusetzen (Manifest)


Die Provinz Valencia (im Osten Spaniens) hat die Sequestrierung der jungen Sahraouie Mahjouba Mohamed Hamdidaf in den Lagern von Tindouf, welche die spanische Staatsangehörigkeit trägt, verurteilt und die spanischen Behörden dazu appelliert, sich für ihre Freilassung einzusetzen.
In der Plenarsession am Dienstag der Deputation von Valencia, wo die Adoptionsfamilie dieser jungen Sahraouie residiert, hat der Präsident dieser provinziellen Korporation, Alfonso Rus, ein gemeinsames Manifest aller politischen Vertretungskräfte vorgelesen, „die Retention gegen ihren Willen“ der jungen Mahjouba verurteilend, die 23 Jahre alt ist und die mit ihrer Adoptionsfamilie in der Stadtverwaltung von Valencia Genovès lebte.
Der Manifest appellierte auch die zuständigen „diplomatischen“ Administrationen und die „Regierungsbehörden„ dazu, „alle erforderlichen Demarchen für die Freilassung der jungen Mahjouba und für ihre Rückkehr nach Spanien“ zu unternehmen, versichert die Deputation in einem Kommuniqué.
Die provinzielle Korporation von Valencia legte darüber hinaus den Akzent in diesem Dokument „auf den Respekt der Erklärung der Menschenrechte, die in ihrem Artikel das Recht auf Bewegung in aller Freiheit und die Residenzwahl in dem Territorium eines Staates stipuliert“, sodass Mahjouba „die Freiheit genießt, eine Entscheidung zu treffen, wo sie leben möchte“, fügt dieselbe Quelle hinzu.
Es sollte signalisiert werden, dass die Deputation von Valencia entschieden hatte, alle Konventionen und alle humanitären Hilfen abzubrechen, die der Polisario zugedacht sind, bis die junge Sahraouie freigelassen wird.
Die junge Sahraouie Mahjouba Mohamed Hamdidaf, die seit einigen Monaten für "Marie Curie Fondation Care" in London arbeitet, und die beabsichtigte, ihr Hochschulstudium in der britischen Hauptstadt fortzusetzen, begab sich im vergangenen Sommer nach Tindouf, um ihren biologischen Eltern Besuch abzustatten. Sie sah sich ihrem Reisepass und ihrem Geld konfiszieren, um ihrer Rückkehr nach Europa im Wege zu stehen, die im vergangenen 18. August vorgesehen war.
Die Freunde und die Familie von Mahjouba hatten eine Petition im Internet in Gang gebracht, betitelt "Free Mahyuba", die mehr als 4.000 Unterschriften sammelte, um sie dem spanischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten zu präsentieren, mit dem Ziel, sie aus diesem Leidensweg herauszubringen.
Der Plattform zufolge hat Mahjouba, die gegen ihren Willen in einem Zimmer eingesperrt wird und die rund um die Uhr überwacht wird, Todesbedrohungen erhalten, wenn sie versuchen wird, zu fliehen.
Mit dieser Angelegenheit, die die spanische Gesellschaft erschüttert, wurde das spanische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten befasst und wurde dem Sonderberichtserstatter der UNO für die Gewalttätigkeit gegen die Frauen unterzogen.
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lundi 13 octobre 2014

Der ehemalige Spezialvertreter des Generalsekretärs der UNO: der Beilegungsplan der UNO in der Sahara ist unanwendbar


Erik Jensen: „die Verhandlungen haben es ermöglicht, nach Vorne vorwärtszuschreiten… und nach all diesen Jahren enttäuschter Hoffnung, ist es höchste Zeit, Kompromisse zu machen  
Der ehemalige Spezialvertreter des Generalsekretärs der UNO, Erik Jensen, bekräftigte am Donnerstag im Sitz der Vereinten Nationen in New York, „die Unanwendbarkeit und die Nichtlebensfähigkeit“ des Beilegungsplans der UNO im Konflikt um die marokkanische Sahara.
Eine kurze historische Übersicht der Hauptetappen dieses artifiziellen Konflikts erstattend, und dies vor den 193 Mitgliedsstaaten, die im Rahmen der 4. Kommission der Generalversammlung der UNO zusammengekommen sind, hat Herr Jensen schlussgefolgert, dass die Zählung, die seitens Spanien vor 40 Jahren durchgeführt wurde, wie auch der Versuch des Indentifizierungsprozesses, der im Beilegungsplan vorgesehen war und seitens der MINURSO in arbeitsamen Bedingungen realisiert wurde, zu der selben Erfolgsfeststellung geführt haben: zu der Unanwendbarkeit des Friedensplans der Vereinten Nationen.
„Man sollte die Realität vor Augen sehen und vorwärtsschreiten“, eine Zählung, „40alterig könnte nur ein historisches Interesse haben“, hämmerte Herr Jensen ein, der ein feiner Kenner der Frage ist, da er die MINURSO von 1993 bis 1998 dirigiert hat.
Aber eine Hauptfeststellung für Jensen war “das Bedürfnis, zu sprechen“, in dieser Hinsicht an die seitens ihm organisierten Begegnungen erinnernd, insbesondere in Genf und Rabat 1996 mit der Diskussion der regionalen Autonomie auf dem Tisch, wie es seitens der Parteien bewilligt wurde. Leider, hat er bedauert, „wurde der Fortschritt durch die Umstände behindert".
In einer vorgängigen Intervention dieser Kommission, unterstrich Herr Jensen, dass Polisario „zu diesem Moment von diesem regionalen Autonomievorschlag interessiert war, aber sie hat seither ihre Meinung verändert, als dieser Beilegungsplan wieder auftauchte".
Vor 10 Jahren, hat er daran erinnert, kündigte Herr Baker selbst, als er schlussfolgerte, dass es keine Zukunft gibt, sogar für die alternativen Pläne. Für Herrn Jensen, Autor unzähliger Werke über die Sahara, ermöglichen die Verhandlungen, vorwärtszugehen. Die Aussage seines Vorgängers Peter Van Walsum wieder nehmend, wird er sagen, dass „die Verhandlungen ihren eigenen Konsens bilden".
Der ehemalige Spezialvertreter der UNO kam dann auf den marokkanischen Autonomievorschlag zurück, der 2007 unterbreitet wurde, um dem Aufruf des Sicherheitsrates der UNO zu den Parteien Folge zu leisten, eine politische Lösung zu verhandeln.
Seither, hat er vor dem Publikum feststellen lassen, sind die differenten Reformen in Marokko, wie die neue Verfassung, der soziale und wirtschaftliche Rat und die Maßnahmen gegen die Korruption und vor kurzem das Projekt der Regionalisierung Elemente, die zugunsten dem Autonomieplan militieren.
„Kein Bedürfnis, hier daran zu erinnern, dass die Beilegung der Frage der Sahara angesichts der wachsenden Sicherheitsbedrohung, die in der Region des Sahels und der Sahara vorherrscht, ausschlaggebend für den Frieden und für die Entwicklung des Maghreb ist".
Und abzuschließen: „nach all diesen Jahren enttäuschter Hoffnung, ist es höchste Zeit, Kompromisse zu machen!".
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vendredi 3 octobre 2014

Die südlichen Provinzen : Aïd Al Adha am Geschmack des hassanschen Kulturerbes


Das Zelebrieren des Aïd Al Adha in Marokko nimmt Formen und Expressionen, die manchmal von einer Region in die andere variieren können. Aber überall im Königreich behält dieses wichtige Fest seine höchst bedeutungsträchtige Tragweite als religiöses Ritual, das die immense Gläubigkeit in Gott, die Selbstaufopferung und den Altruismus symbolisiert.
In den südlichen Provinzen verkörpert Aïd El Kbir  wie bei allen Muslims das Ritual der Aufopferung, die die Probe des Propheten Sidna Ibrahim, Gebet und Segnung sei auf ihn, evoziert, der dabei war, seinen Sohn Ismail aufzuopfern. Durch die Gnade und die Barmherzigkeit Gottes hat er einen Hammel geschlachtet.
Die Zelebrationen in diesem gesegneten Tag nehmen dennoch einen besonderen Geschmack am reichen Maßstab des kulturellen hassanschen Erbes.
Dem Spezialisten der lokalen Kultur zufolge, Ibrahim Houcine, geben die Bewohner der Wüste Acht darauf, sich im Voraus ordnungsgemäß anlässlich des Aid vorzubereiten.
Vor dem Fest wandten die Frauen Henna auf der Ebene der Hände und der Füße an. Sie werkeln sich herum, um minutiös die notwendigen Utensilien und Zutaten am Tagesfest vorzubereiten.
Die Verrichtung des Gebets des Al Aïd markiert den ersten Tag der vier Tage des Festes. Unverzüglich darauf das lang gewartete Ritual der Opferung, erläutert der Forscher in einem MAP-Gespräch.
Angesichts der Tragweite des Aïd tragen sowohl Kleine als auch Große sehr schöne Kleider, die generell speziell für den Anlass angekauft wurden.
Als Moment des Zusammenlebens und der Kommunion tauschen die Familien Glückwünsche und Besuche bis zum Gebet des Adohr aus, also dem Moment, in Familie um ein Mittagsessen zusammenzusitzen.
Eine der Besonderheiten der marokkanischen hassanschen Kultur in diesem gesegneten ähnlichen Anlass besteht, Ibrahim Houcine zufolge, darin, den Gästen Parfüm und Beweihräucher zu offerieren, eine Tradition, die eifersüchtig als Symbol der Gastfreundlichkeit und des Stolzes gehütet wird.
Zum Moment der Opferung wird der Hammel der Richtung der Qabila zugewandt. Ein Handvoll von Gerste mit Henna wird zuvor in den Mund des Tiers plaziert, eine Praktik unter anderen, die diesem Teil des Südens des Königreichs eigenbleibt, wie die Sammlung eines Teils des heißen und roten Bluts in einem Glas, um, so sagt man, die Bande innerhalb der Familie zusammengeschwießen zu behalten.
Und da die Opferung, einer gewissen lokalen volkstümlichen verbreiteten Glaube zufolge, eine Bedeutung der inneren Reinigung hat, setzen die Frauen manchmal dieses Blut ein, das getrocknet, zerdrückt und mit Henna vermischt wird, um Portionen vorzubereiten, die dazu dienen, die Krankheiten zu heilen.
Eine andere Besonderheit dieses meridionalen Teils des Königreichs, erläutert noch der Forscher, ist die Tatsache, dass zahlreiche Stämme und Familien sich den Verbrauch des Fleisches des geopferten Tiers am Tag des Aïd verbieten und sich mit Afchay beziehungsweise mit den tierischen Nebenerzeugnissen begnügen.
Ihnen zufolge wird die Transgression dieser Regel Konsequenzen auf die Stabilität und auf die Harmonie innerhalb der Familie haben. Unter den anderen Glauben, die noch heute bestehen, Herrn Houcine zufolge, ist die Assoziierung der Opferung mit der Seelenreinigung gegen die Angst oder auch die Beibehaltung der Bauchspeicheldrüse an der Hauswand oder am Eingang des Zelts (Al khayma), bis sie trocknet, um sie bei Hautkrankheiten anzuwenden, um ein gutes Jahr zu zelebrieren oder um das Böse beziehungsweise den Zerwürfnis innerhalb der Familie oder innerhalb des Paares zu vertreiben.
Der Verbot, Teile des Hammels zu verbrauchen, wie die Milz oder den Herz, fungiert auch unter den sahraouischen volkstümlichen Glauben, denn sie symbolisiert, erläutert der Expert, eine Art, den Vater zu töten.
Es bleibt also, dass Aïd El Kebir weiterhin eine geeignete Gelegenheit konstituiert, um die soliden Beziehungen innerhalb der Familie lebendig zu erhalten, deren Mitglieder darauf achtgeben, sich unter dem selben Dach zu versammeln, im Allgemeinen von der älteren oder von der respektvolleren Person.
Dem Kleidungsaspekt wird auch eine wichtige Bedeutung in diesem religiösen glücklichen Anlass beigemessen, die sahraouischen Familien optieren generell für traditionelle Trachten weißer Farbe.
Dem Forscher zufolge symbolisiert die weiße Farbe die Reinheit und die Klarheit und bringt auf die Kultur der Aufgeschlossenheit gegenüber dem Anderen zurück.
In der volkstümlichen hassanschen Kultur ist Aid El Kebir ein Jubiläumsritual, wo die religiöse Dimension manchmal mit Praktiken einhergeht, die der Mythologie und einer komplexen ethnographischen Literatur entspringen, die manchmal, erläutert er, mit der Essenz dieses religiösen Fest im Widerspruch steht.
Aber all diese Festivitäten, Sitten und Gebräuche, die je nach den Regionen variieren, verändern keineswegs die Tatsache, dass dieses wichtige Fest, wie überall im Königreich, im Respekt der Prinzipien des Korans und der Sunna sowie im Respekt des malekiten Ritus, dem die Marokkaner treu angebunden bleiben, gedenkt wird.
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mardi 24 juin 2014


Der Präsident des Rates empfängt Journalisten aus der demokratischen Republik Kongo

Herr Khalihenna Ould Errachid, Präsident des Königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten (CORCAS), empfing am Dienstag, den 24. Juni 2014 im Sitz des Rates in Rabat, Journalisten aus der demokratischen Republik Kongo, die differente schriftliche und audiovisuelle Medien vertreten.

Die Journalisten aus der demokratischen Republik Kongo statten dem Königreich Marokko einen Besuch ab, um die öffentliche Meinung in ihrem Land von den großen Reformenbaustellen in Marokko im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich in Kenntnis zu setzen.

In diesen Kontext fällt ihr Besuch in dem Rat als eine der wichtigsten Baustellen, die seine Majestät der König Mohammed VI 2006 in Gang gebracht hat, im Rahmen seiner kontinuierlichen Bemühungen, das Land zu demokratisieren, es zu entwickeln und es aufzubauen, auf der Basis der Aussöhnung und des Dialogs.

Herr Khalihenna Ould Errachid gewährte Idee über die Gründung des Rates, über dessen Zielsetzung und über dessen Missionen, an ihrer Spitze die Ausarbeitung der Autonomieinitiative zur Schlichtung des Saharakonflikts, die Verhandlung zwecks derer mit der Front Polisario in den Vereinten Nationen und die Teilnahme an der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung in der Region der Sahara.

Herr Khalihenna Ould Erachid bestand in seinen Antworten auf die Fragen der Journalisten auf die Wichtigkeit der marokkanischen Autonomieinitiative als ein fortgeschrittenes System der Selbstbestimmung, das selbst die Sahraouis durch den Rat ausgearbeitet haben, der alle sahraouischen Stämme vertritt, nach Konsultationen im Königreich, die auch die Sahraouis der Lager von Tindouf in Algerien im Rahmen der UNO-Verhandlungen zu umfassen gilt.

Herr Khalihenna Ould Errachid behandelte auch die gespannte Situation im Sahel und die Bedrohung der Existenz einer bewaffneten separatistischen Bewegung in der Region, deren Komplizenschaft mehrmals mit terroristischen Gruppen bewiesen wurde.

 Der Begegnung wohnte seitens des CORCAS Dr. Maouelainin Ben Khalihenna Maouelainin, der Generalsekretär des Rates, bei.

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jeudi 19 juin 2014


Der Präsident des Rates empfängt den Präsidenten des Senats der Demokratischen Republik Kongo


Herr Khalihenna Ould Errachid, Präsident des Königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten (CORCAS), empfing am Mittwoch, den 18. Juni 2014 in Rabat, Herrn Léon KENGO WA DONDO, den Präsidenten des Senats und die ihn begleitenden Parlamentarier, die Marokko im Rahmen eines Arbeitsbesuchs in der laufenden Woche Besuch abstatten.

Die Begegnung des Herrn Khalihenna Ould Errachid mit den Mitgliedern des Senats der Demokratischen Republik Kongo betraf die rezenten Entwicklungen des Saharakonflikts, insbesondere im Lichte des Misserfolgs der Lösungen zur Entstehung von kleinen Entitäten, die nicht über die Grundsätze und über die Überlebensbasen verfügen, wie es der Fall im Süden des Sudans ist, wo der katastrophale Ergebnis des Referendums zum Scheitern der Erfahrungen und der Thesen des Separatismus geführt hat, die zu guter Letzt in das Schüren der bürgerlichen Kriege und der terroristischen Bewegungen im afrikanischen Kontinent münden.

Herr Khalihenna Ould Errachid behandelte überdies die Wichtigkeit der politischen Lösungen in der Verwaltung der internationalen und regionalen Konflikte, auf die Vorzüge der politischen Lösung hinweisend, die Marokko der Front Polisario vorschlägt, im vorliegenden Fall der Autonomie als eine ideale Chance zur Selbstbestimmung, die ihren Erfolg in den differenten fortgeschrittenen Staaten bewiesen hat.

Der Präsident des Rates forderte über seinen Gast die afrikanischen Führer dazu auf, die Bemühungen zur Förderung Afrikas zu unterstützen und die separatistischen Konflikte zu bekämpfen, die die Brüderländer hervorrufen, im Dienste ihrer eigenen Agenda und auf Kosten der afrikanischen Völker.

SE Herr Léon Kengo wa Dondo hat seinerseits an die historische Position seines Landes zugunsten der Marokkanität der Region der Sahara im Süden des Königreichs Marokko erinnert.

Der Begegnung wohnte seitens des CORCAS der Generalsekretär des Rates, Dr. Maouelainin Ben Khalihenna Maouelainin, bei.

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