mercredi 12 octobre 2016

Die Aufrechterhaltung der Frage der Sahara innerhalb der 4. Kommission verstößt gegen die Charta der UNO


Diese Kommission sollte für die Frage der Sahara seit 1988 als unzuständig erklärt werden, Datum der Übernahme dieses Dossiers seitens des Sicherheitsrates   
Der Botschafter Marokkos bei den Vereinten Nationen in New York, Herr Omar Hilale, griff am Montag, den 10. Oktober 2016, vor der 4. Kommission der Generalversammlung der UNO, befasst mit Fragen der Dekolonisierung am Abschluss seiner Behandlung der Frage der marokkanischen Sahara ein.
Er prangerte die Aufrechterhaltung dieser Frage an der Tagesordnung der Kommission an, denn sie verstößt gegen die Charta der Vereinten Nationen und gegen das Mandat des Sicherheitsrates.
Der Botschafter Hilale erinnerte daran, dass die Gründungsakte der UNO, nämlich die Charta der Vereinten Nationen, die 4. Kommission interpellieren sollte, von der Tatsache ausgehend, dass Absatz 1 ihres Artikels 12 nachdrücklich stipuliert, dass „soweit der Sicherheitsrat gegenüber einem Konflikt bzw. einer irgendwelchen Situation die Funktionen erfüllt, die ihm durch selbige Charta erteilt sind, die Generalversammlung keine Empfehlung bezüglich dieses Konflikts bzw. bezüglich dieser Situation zu verabschieden hat, solange der Sicherheitsrat sie darum nicht ersucht".
Kraft dieses Artikels 12, hat er präzisiert, hätte diese Kommission als unzuständig gegenüber der Frage der Sahara seit 1988 erklärt werden, Datum der Befassung des Sicherheitsrates mit diesem Dossier. Was bedauerlicherweise nicht der Falle der Frage der marokkanischen Sahara ist, die weiterhin im Verstoß gegen diesen Artikel sowohl vom Sicherheitsrat als auch von der 4. Kommission untersucht wird. Dazu kommt, dass sie die einzige Frage ist, die sowohl von der 4. Kommission als auch vom Sicherheitsrat debattiert wird. Das ist der Grund, warum Marokko mehr denn je die Generalversammlung dazu auffordert, die Charta der Vereinten Nationen und die Befugnisse sowie die Verantwortungen des Sicherheitsrates zu respektieren, denn es geht um die Glaubwürdigkeit und um die Fähigkeit unserer Organisation, definitiv diesen regionalen Konflikt beizulegen, hat er betont.
Der marokkanische Diplomat erinnerte daran, dass der Sicherheitsrat mit dem Dossier der Sahara befasst wurde, nicht als eine sogenannte Frage der Dekolonisierung, jedoch als Konflikt unter dem Kapital VI der Charta der Vereinten Nationen betreffs der Beilegung der Konflikte auf Friedenswege. Deswegen hat keine der 63 Resolutionen des Sicherheitsrates die Frage der Sahara weder als Frage der Dekolonisierung, noch als besetztes Hoheitsgebiet, und kein der 82 Berichte des Generalsekretärs im Hinblick auf die Frage der Sahara zu keinem Zeitpunkt die Frage der Sahara in der Perspektive der Dekolonisierung bzw. der Besetzung zu präsentieren, stellte er fest, hinzufügend, dass die Qualifizierung seitens des Königreichs Marokko und des Sicherheitsrates der Frage der marokkanischen Sahara als regionalen Konflikt nicht aus der Luft gegriffen ist, sondern sie entstammt einem verankerten juristisch-politischen Bezugssystem und einem historisch anerkannten Fundament.
Fortfahrend wiederholte der Botschafter Hilale den unbestreitbaren historischen Tatbestand, dass Marokko irreversibel seine südlichen Provinzen auf Verhandlungswege und dank der Unterzeichnung des Madrider Abkommens 1975 mit Spanien zurückgewonnen hat, entsprechend der Charta der UNO und der Resolutionen der Generalversammlung, präzisierend, dass dieses Abkommen beim Generalsekretär der Vereinten Nationen am 18. November 1975 eingereicht wurde und in der Resolution 3458 B der Generalversammlung am 10. Dezember 1975 anerkannt wurde.
Infolge der Dekolonisierung der marokkanischen Sahara und ihrer legitimen und legalen Rückkehr in den Schoss des Mutterlandes, Marokko, sollte die Frage der Sahara aus der Tagesordnung der Vereinten Nationen zurückgezogen werden, denn es war Marokko, das sie darin eingeführt hat, unterstrich er, hinzufügend, dass es bedauerlicherweise ohne die Feindseligkeit Algeriens gegen mein Land nicht zu rechnen war, wovon die hegemonischen Bestrebungen in der Region Nordafrikas und die erstarrte Vision der Ära des kalten Krieges bisher weiter existieren, unter Missachtung der gemeinsamen Geschichte und der Erfordernisse der guten Nachbarschaft.
Der marokkanische Diplomat gab an, dass Algerien die territoriale Integrität Marokkos schikaniert, in dem es das Prinzip der Selbstbestimmung instrumentalisiert, während das Recht auf Selbstbestimmung in der Doktrin und in der Praktik der UNO nie dem Separatismus, dem Sezessionismus und geschweige denn der Zerteilung der Staaten gleichgestellt wurde. Wäre es der Fall, gäbe es jetzt mehr als 300 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen und viele Staaten an der östlichen Grenze Marokkos, hat er argumentiert, hinzufügend, dass die berühmte Resolution 1514 bezüglich der Selbstbestimmung in ihrem Paragraph 6 stipuliert, dass „jeglicher Versuch, der darauf abzielt, teilweise oder komplett die nationale Einheit und die territoriale Integrität eines Landes zu zerstören, mit den Zielen und den Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen nicht kompatibel ist“. Daher kommt die Wichtigkeit, sowohl den Geist als auch den Wortlaut dieses Prinzips zu bewahren, das im Übrigen auf alle Völker anwendbar ist, unbeschadet ihres politischen Status, schlussfolgerte er.
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jeudi 5 mai 2016

Seine Majestät der König: „Unser Anliegen besteht darin, aus der Region der marokkanischen Sahara eine Achse des kommerziellen Austausches und der menschlichen Interaktion zwischen Afrika und Europa zu machen“


Ankündigung des Aufbaues des großen Hafens Dakhla Atlantique im ersten afrikanischen Gipfel betreffs der Instandhaltung, der Erhaltung des Straßenerbes und der technischen Innovation    
 „Unser Anliegen besteht darin, aus der Region der marokkanischen Sahara eine Achse des kommerziellen Austausches und der menschlichen Interaktion zwischen Afrika und Europa zu machen“, bekräftigte seine Majestät der König Mohammed VI in einer Botschaft, die er den Teilnehmenden am ersten afrikanischen Gipfel betreffs der Instandhaltung, des Schutzes des Straßenerbes und der technischen Innovation adressierte, dessen Arbeiten am Mittwoch, den 04. Mai 2016 in Marrakesch in Gang gebracht wurde.
In dieser Botschaft, die vom Berater seiner Majestät des Königs, Herrn Abdellatif Menouni, vorgelesen wurde, gab der Souverän an, dass Marokko auf den Aufbau des großen Hafens Dakhla Atlantique verfahren wird und es die Reflexion anstoßen wird, eine Bahnlinie aufzubauen, die sich von Tangier bis Lagouira erstrecken wird, um das Königreich mit dem Rest der afrikanischen Bruderländer zu verbinden.
In diesem Rahmen hat seine Majestät der König daran erinnert, dass er kürzlich anlässlich des Gedenkens des 40. Jahrestages des Grünen Marsches für die Rückerlangung der südlichen Provinzen integrierte Projekte in Gang gebracht hat, um die Integration zwischen den nördlichen Zonen des Königreichs und dessen Süden zu verstärken, präzisierend, dass dies durch die Realisation einer Schnellstraße entsprechend der internationalen Normen bewerkstelligt werden wird, die Agadir mit Dakhla via Tiznit und Laâyoune verbinden wird und die sich bis zu den südlichen Grenzen zwischen Marokko und Mauretanien erstrecken wird.
Neben dem qualitativen Sprung, der in der Entwicklung und in der Modernisierung des nationalen Straßennetzes vollzogen wurde, gab der Souverän an, dass es auf die Ausarbeitung eines strategischen Plans zwecks der Verbesserung der Straßeninfrastruktur in den kommenden 20 Jahren verfahren werden wird, wo eine besondere Aufmerksamkeit der Erhaltung des Straßenerbes geschenkt werden wird.
„Um unsere integrierte Vision in Erfüllung zu bringen, gewährt dieser Plan einen wesentlichen Platz den strategischen Achsen, die auf Westafrika ausgerichtet sind, wo die Provinzen der marokkanischen Sahara einen Bindestrich zwischen Marokko und dessen afrikanischer Tiefe ausmachen. Dazu kommt die Vollendung der maghrebinischen Autobahn im Osten hinzu, um den Austausch mit den Nachbarländern zu erleichtern“, ließ seine Majestät der König wissen.
Der Souverän hat in diesem Sinne darauf bestanden, zu betonen, dass diese ehrgeizigen Projekte, inbegriffen die Megaprojekte der Windenergie und der Sonnenenergie sowie der Infrastrukturen nicht darauf abzielen, diese Region allein zu entwickeln, sondern „dass wir danach streben, dass sie den afrikanischen Brüderländern angeschlossen werden, um einen Beitrag zu ihrer eigenen Entwicklung zu leisten”.
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mardi 26 avril 2016

Die Republik Tschechien unterstützt die territoriale Einheit Marokkos


Der stellvertretende Präsident des tschechischen Parlaments, Herr Vojtech Filip, bekräftigte am Montag, den 25. April 2016, in Rabat, dass dessen Land „die territoriale Einheit des Königreichs unterstützt und dass es nur die Beschlüsse des Sicherheitsrates in diesem Sinne unterstützen kann“.
Der tschechische Verantwortliche erklärte in Gesprächen mit dem Präsidenten des Parlaments, Herrn Rachid Talbi Alami, dass dessen Land „keine Mühe damit sparen wird, um eine Lösung für dieses Dossiers im Rahmen des Respekts der internationalen Legalität und der damit in Verbindung stehenden Resolutionen zu erzielen“.
Einer Pressemitteilung des Parlaments zufolge, wovon MAP eine Kopie zugekommen wurde, pries Herr Filip in dieser Begegnung die Entwicklung, die die südlichen Provinzen Marokkos erfahren.
Herr Filip, der einen Arbeitsbesuch Marokko an der Spitze einer bedeutsamen Parlamentsdelegation abstattet, die sich aus den Präsidenten und den Mitgliedern der Budgetkommission im Parlament und der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Tschechien-Marokko zusammensetzt, hob „die Stabilität hervor, die Marokko genießt, das als wichtiges Element für Tschechien betrachtet wird und dass dessen Land ihm den richtigen Wert beimisst, im Besonderen was die Förderung der tschechischen Investition im Königreich anbelangt“.
Der tschechische Verantwortliche, der durch diesen Besuch bezweckt, die parlamentarischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Marokko und Tschechien anzukurbeln, bekundete seine Hoffnung, dass die guten Beziehungen zwischen den beiden Parlamenten die wirtschaftlichen, kommerziellen, kulturellen und universitären Beziehungen zwischen den beiden Staaten voranbringen.
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mercredi 30 mars 2016

Sahara: Herr Ayrault bekräftigt in Algier die Konstanz der Position Frankreichs


Der französische Minister für Auswärtiges, Jean-Marc Ayrault, bekräftigte am Dienstag, den 29.März 2016, in Algier, die Konstanz der Position seines Landes im Hinblick auf die Frage der Sahara, den marokkanischen Autonomieplan unterstützend.
Paris weist „dieselbe Position“ bezüglich der Frage der Sahara auf, versicherte der Chef der französischen Diplomatie in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dessen algerischen Amtskollegen, Ramtane Lamamra.
Herr Ayrault erwünschte andererseits die Erneuerung des Mandats der MINURSO und eine „Beschwichtigung“ in den Beziehungen zwischen Marokko und der UNO, im Hinweis auf die offiziellen Proteste und auf die Volksproteste im Königreich gegen die Aussagen und die Gesten des Generalsekretärs, Ban Ki-moon, während seinem rezenten Besuch in den Lagern von Tindouf und in Algerien.
Am Anfang des laufenden Monats erläuterte der Sprecher des Quai d’Orsay, Romain Nadal, dass „der Autonomieplan, den Marokko 2007 unterbreitet hat, für Frankreich eine ernsthafte und glaubwürdige Grundlage für eine Lösung auf Verhandlungswege konstituiert".
„Die Position Frankreichs bezüglich der Sahara ist wohlbekannt und unveränderbar“, präzisierte er, unterstreichend, dass Paris die Suche nach einer „gerechten dauerhaften und gegenseitig akzeptablen Lösung unter der Ägide der Vereinten Nationen“ unterstützt.
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mercredi 9 mars 2016

Die Regierung des Königreichs Marokko äußert ihre heftigsten Proteste gegen die Aussagen des Generalsekretärs der UNO bezüglich der Frage der marokkanischen Sahara (Pressemitteilung)


Ban Ki-Moon ignorierte die Forderung bezüglich der Zählung der Population der Lager von Tindouf, die Überwachung der Hinterziehung der humanitären Hilfe sowie die Verstöße gegen die Menschenrechte    
Die Regierung des Königreichs Marokko hat am Dienstag, den 08. März 2016, die heftigsten Proteste gegen die Aussagen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Herrn Ban Ki-Moon, im Hinblick auf die Frage der marokkanischen Sahara, geäußert.
Eine Pressemitteilung der marokkanischen Regierung gibt an, dass die Regierung des Königreichs mit „großer Verwunderung die verbalen Entgleisungen, die vollendeten Tatsachen und die unbegründeten Solidaritätsgebärden des Herrn Ban Ki-Moon, des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, anlässlich seines neulich der Region abgestatteten Besuchs“, feststellt.
So auch äußert die Regierung des Königreichs Marokko die heftigsten Proteste gegen die Aussagen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen im Hinblick auf die Frage der marokkanischen Sahara. Sie sind politisch ungeeignet, einzigartig in den Annalen seiner Vorgänger und widersprüchlich vis-à-vis der Resolutionen des Sicherheitsrates. Diese ungeheuerlichen Aussagen verletzen die Gefühle des gesamten marokkanischen Volkes, unterstreicht dieselbe Quelle.
Die Regierung des Königreichs Marokko hat festgestellt, dass der Generalsekretär, sowohl wenn es um den Ablauf dieses Besuchs, als auch um den Inhalt der Erklärungen geht, „von seiner Neutralität, seiner Objektivität und seiner Unparteilichkeit Abstand genommen hat,  offen eine schuldhafte Nachsicht gegenüber einem Pseudostaat anzeigend, frei jeglicher Attribute, ohne Territorium, ohne Population bzw. ohne eine anerkannte Flagge”.
Das Königreich Marokko „bedauert überdies, dass der Generalsekretär der Erpressung der anderen Parteien erlegen ist, in dem er auf vollendete Tatsachen verfuhr, im Verstoß gegen die Engagements und der Marokko gegebenen Garantien durch seine engsten Mitarbeiter, sich jeglicher Manipulation seiner Verreise widerzusetzen“, fährt dieselbe Quelle fort, betonend, dass „der Generalsekretär sich bedauerlicherweise hat instrumentalisieren lassen, um unberechtigten Forderungen der anderen Parteien Glaubwürdigkeit zu verleihen”.
Darüber hinaus „stellt die Regierung des Königreichs Marokko mit Verwunderung fest, dass der Generalsekretär den Begriff Besetzung eingesetzt hat, um die Rückerlangung durch Marokko seiner territorialen Integrität zu qualifizieren, was in drastischer Weise mit der gewöhnlich seitens der Vereinten Nationen verwandten Terminologie abweicht, wenn es um die marokkanische Sahara geht“. Der Einsatz einer solchen Terminologie ist politisch oder juristisch ohne Fundament und konstituiert eine Verunglimpfung für die marokkanische Regierung und für das marokkanische Volk, stellt die Pressemitteilung der Regierung fest.
Daneben unterstreicht dieselbe Quelle: „dieser Typus der semantischen Entgleisung beeinträchtigt in gefährlicher Weise die Glaubwürdigkeit des Generalsekretariats der Vereinte Nationen. Es wird im Interesse des Prozesses der UNO-Mediation gehofft, dass es nur um einen Lapsus geht”.
Die Regierung des Königreichs Marokko „stellt mit großer Verwunderung fest, dass der Generalsekretär nicht geschmollt hat, die Frage der massiven Verstöße gegen die Menschenrechte in den Lagern von Tindouf in Algerien aufzuwerfen, inbegriffen die Fälle der drei sahraouischen Frauen, die seit mehr als einem Jahr sequestriert werden, mit denen er regelmäßig sowohl seitens der Opfer selbst als auch seitens der internationalen Organisationen der Menschenrechte befasst wird”.
Zu guter Letzt „bedauert die Regierung des Königreichs Marokko, dass der Generalsekretär, zum Zeitpunkt, wo er vorhat, eine Konferenz der Geldgeber der humanitären Hilfe für die sequestrierte Population in den Lagern von Tindouf zu organisieren, zu keinem Moment während seinem Besuch zwei Vorlagefragen evoziert hat“.
Die erste Frage bezieht sich auf die Notwendigkeit der Zählung dieser Population, wozu er selbst in seinen mehreren Berichten aufgerufen hat, und was sowohl kraft des internationalen humanitären Rechts als auch durch alle Resolutionen des Sicherheitsrates seit 2011 erforderlich ist.
Die zweite Frage ist die nachweisliche Hinterziehung seit vier Jahrzehnten der internationalen humanitären Hilfe für die Population dieser Lager, welche in den Berichten des Hochkommissariats der Vereinten Nationen für die Flüchtlinge (HCR), vom Welternährungsprogramm (WEP) und vom Amt der Europäischen Union für Betrugsbekämpfung (OLAF) bestätigt wird.
„Weit entfernt vom erklärten Ziel des Generalsekretärs während diesem Besuch, die politischen Verhandlungen wieder anzukurbeln, riskieren all diese Entgleisungen, sie zu gefährden, in wenigen Monaten vom Ablauf seiner Amtszeit“, schließt die Pressemitteilung der marokkanischen Regierung damit ab.
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mercredi 13 janvier 2016

Der Minister für Auswärtiges weiht die Botschaft des Königreichs Marokko in Panama ein


Der Minister für Auswärtiges und für Zusammenarbeit, Salaheddine Mezouar, präsidierte am Dienstag die Zeremonie der offiziellen Einweihung der Botschaft des Königreichs Marokko in der Republik Panamas.
Die Einweihungszeremonie der diplomatischen Vertretung des Königreichs kennzeichnete sich durch die Anwesenheit von hochrangigen Verantwortlichen und Politikern, darunter der Vizeministerin für Auswärtiges, beauftragt mit den auswärtigen Beziehungen, Amael Candanedo, und des Präsidenten des Obergerichts, José Ayu Prado, sowie der Mitglieder des diplomatischen Körpers, welche in Panama akkreditiert sind.
Anlässlich dessen intervenierend, erklärte Herr Mezouar, dass die Eröffnung der Botschaft Marokkos in Panama „eine Vertrauensgage gegenüber dem Anderen und eine Botschaft konstituiert, welche die Entschlossenheit Marokkos bestätigt, eine zukunftsgewandte Partnerschaft aufzubauen, die im Stande ist, mehr Aufblühen für die beiden Staaten und für die beiden Völker sicherzustellen".
Er hat auch die Notwendigkeit unterstrichen, im Konzert mit Panama, das ein ernsthafter und glaubwürdiger Partner ist, zu kollaborieren, zwecks dessen „die gemeinsamen Herausforderungen in einer Welt zu meistern, welche die Verfestigung der Kooperation Süden-Süde als Eckpfeiler für die Zukunft betrachtet".
Herrn Mezouar zufolge fällt die Eröffnung der Botschaft Marokkos schnurgerade in die Philosophie der auswärtigen Politik des Königreichs unter der aufgeklärten Führung seiner Majestät des Königs Mohammed VI, welche sich auf die Festigung der Bande Süden-Süden stützt, im Besonderen mit Afrika und Lateinamerika, zwei Pfeiler der Bewerkstelligung des Fortschritts und eines dauerhaften Gleichgewichts in der aktuellen Welt.
Der marokkanische Verantwortliche wies darauf hin, dass sein Besuch in Panama das Engagement Marokkos verkörpert, die Förderung der Freundschaftsbeziehungen zwischen den beiden Staaten weiterhin anzukurbeln, welche durch die Eröffnung ihrer respektiven Botschaften gekrönt wurden, notierend, dass „wir Vieles zu unternehmen haben, dass jede Partei von der anderen Partei zu lernen hat, aber auch und vor allem, dass wir gemeinsame Interessen haben, die es zu verteidigen gilt".
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mercredi 19 août 2015

Die Revolution des Königs und des Volks: ein großes Epos in der Geschichte Marokkos


Das marokkanische Volk feiert am Donnerstag den 62. Jahrestag der Revolution des Königs und des Volkes, ein großes Epos in der Geschichte Marokkos, das die unzerbrechlichen Verbindungen zwischen den Marokkanern und dem glorreichen Thron der Alawiten wiederspiegelt.
Dieses Fest ist auch eine Gelegenheit, um den Pakt zwischen den Marokkanern und der Monarchie zu erneuern und den jüngeren Generationen die Tragweite und die Bedeutung dieser strahlenden Seite in der Geschichte des Landes zu vermitteln, welche den Geist des nationalen Kampfes für die Freiheit des Vaterlandes und für die Wiederherstellung der Unabhängigkeit zeigt.
Mehr als ein Jahrestag ist der 20. August ein Sieg, der sich auf das Ereignis 1953 bezieht, als die Kolonialbehörden entschieden, den Vater der Nation, den verstorbenen König Mohammed V, zusammen mit der königlichen Familie, ins Exil zu verbannen.
Weder die Versprechungen noch die Drohungen der Kolonialbehörden konnten den unerschütterlichen Willen des großen Königs und seines Volkes  biegen, der eine echte Symbiose und eine heilige Vereinigung von Gefühlen und Gedanken bildete und den aufgezwungenen Exil ohne Vorlage noch Kapitulation auf sich nahm.
Marokkaner der fünfziger Jahre erinnerten sich noch an die Fahrt, unter Militäreskorte, des Sultans Mohammed V zum Flughafen Rabat-Salé, wo ein französisches Flugzeug ihn ins Exil nahm.
Mit dem Exil des Sultans hoffte der Kolonisator, die Flamme des Widerstandes auszulöschen, aber er wusste nicht, dass die Marokkaner auf den glorreichen Thron der Alawiten standen. Demonstrationen, Aktionen des Widerstands und Proteste mit Slogans intensivierten die Rückkehr des Königs und der königlichen Familie und die Ausrufung der Unabhängigkeit.
Zutiefst betrübt und über diese grausame und ungerechte Entscheidung empört, beschlossen dann die Marokkaner, symbolträchtige Aktionen durchzuführen: die Gläubigen gingen nicht mehr in die Moschee am Freitag, um das Gebet zu verrichten und die Leute gingen nicht mehr in die Cafés und in die Kinos.
Die Wirkung der Kolonialtruppen war gegenläufig und es gab eine größere Mobilisierung der Marokkaner in allen Regionen des Landes, um es zu verteidigen, die Souveränität des Königreichs zu schützen und mit Nachdruck die Rückkehr des Symbols der Einheit der Nation, des marokkanischen Königs Mohammed V, zu verlangen.
Die Proteste der Marokkaner verwandelten sich in eine Art gemeinsamen Widerstands. Ein friedlicher aber zur gleichen Zeit eindrucksvoller Widerstand der ganzen Nation.
Sowohl die Zähigkeit des verstorbenen Königs Mohammed V in seinem Heimatland als auch der Widerstand eines ganzen Volkes bogen die Kolonialmacht, welche nach 27 Monaten der Verbannung dem Sultan eine triumphale Rückkehr in sein Land gestattete und somit die gute Nachricht vom Ende des Protektorats und dem Aufkommen der Unabhängigkeit und der Freiheit ankündigte.
Dieses Ereignis ist zweifelsohne ein Datum goldener Buchstaben in der ruhmreichen Geschichte Marokkos. Das marokkanische Volk hat Immenses aufgeopfert, um sich vom Joch des Kolonialismus zu befreien, in perfekter  Symbiose mit dem Thron.
Dieses Epos, das von Generation zur Generation übertragen wird, hebt die edlen Werte der Verteidigung und die Liebe der Nation, den Sinn der Aufopferung und das Glauben an den Sieg des Volkes, hervor. Es bietet auch die Möglichkeit an, das Engagement eines ganzen Volkes und Marokkos moderne und wohlhabende Bauprozesse zu markieren sowie jegliche Manöver zwecks der Untergrabung seiner heiligen Anliegen zu meistern.
Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit fing Marokko wieder den Aufbau eines geeinten und starken Landes an. Nach dem Jihad der Befreiung, war es notwendig, den großen Jihad zu erzielen: den Bau eines modernen Staates und einer modernen Nation und die Förderung der Entwicklung Marokkos auf der internationalen Szene.
Ausdauernd in die Fußstapfen seines verehrten Vaters, des verstorbenen Königs Hassan II und seines verehrten Großvaters, des verstorbenen Königs Mohammed V, hat König Mohammed VI weiterhin die Konsolidierung der Rechtsstaatlichkeit und der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung an die Spitze der nationalen Prioritäten gesetzt, um dem Land dank seiner glanzvollen Vergangenheit seine wichtige Position in der Welt zu geben.
Unter Rückgriff auf eine starke und dauerhafte Bindung zwischen dem glorreichen Thron der Alawiten und dem marokkanischen Volk und dank einer aufschlussreichen königlichen Vision, kann Marokko heute seine Erfolge auf dem Weg der umfassenden Entwicklung ernten. Mit seiner demokratischen Wahl und seiner wirtschaftlichen Erfolge, hat es alles, was es nötig hat, um mit riesigen Schritten in seinem historischen Marsch weiter vorwärtszuschreiten.
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